IC 34 – Chancen ausloten statt vorschnell schlechtreden

06.11.2017 | Presseerklärung des Landesverbandes NRW

Der Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband NRW sieht in der Konzeption des IC 34
Frankfurt – Siegen – Münster eine Chance, die Region Südwestfalen an den Fernverkehr
anzuschließen, ohne den Regionalverkehr deutlich zu verschlechtern....

vollständiger Text siehe Anlage:

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Bürger-Testfahrt mit dem Rhein-Ruhr-Express

21.09.2017 | Neue Fahrzeuge auf dem Versuchsring in Wegberg-Wildenrath vorgestellt

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst begrüßt die Gäste der Testfahrt in Wegberg-Wildenrath.

Der Rhein-Ruhr-Express (RRX) ist das Großprojekt für den SPNV in Nordrhein-Westfalen. Zum Fahrplanwechsel Dezember 2018 sollen 82 neue Siemens-Doppelstockzüge den Startschuss für den RRX einläuten. Bereits heute werden sie auf der Teststrecke in Wegberg-Wildenrath auf Herz und Nieren geprüft. Beim „RRX-Bürgertest“ am 20. September 2017 wurden etwa 70 Bürger und Politiker eingeladen um sich selbst ein Bild zu verschaffen. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst war vor Ort und traf auf den Fahrgastverband PRO BAHN, vertreten durch Andreas Schröder. Die Resonanz der Bürger fiel überwiegend positiv aus. Die Fahrzeuge punkten durch großflächige und barrierefreie Eingangsbereiche, helle Innenräume, bequeme Sitze und Annehmlichkeiten wie Steckdosen und W-LAN. Als kleine Schönheitsfehler monieren Besucher Kopfstoß-Gefahren bei Treppen und Gepäckablagen sowie Markierungen an Fenstern und Türen, die die Aussicht verringern. Über die äußerliche Farbgestaltung kann man streiten - sie ist sicherlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Der insgesamt positive Eindruck der neuen Fahrzeuge lässt die Vorfreude auf den RRX steigen.

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Bunte S-Bahn-Züge im VRR

20.09.2017 | Einsatz auf Linien S1 und S4 geplant

Außenansicht der neuen Gestaltung. (Bild: DB AG)

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wird schon in Kürze neu gestaltete Züge im S-Bahn-Verkehr einsetzen. Bereits im Dezember 2015 fiel die Entscheidung durch den VRR, für den Betrieb von zwei S-Bahnlinien S1 (Solingen bis Dortmund) und S4 (Unna bis Dortmund-Lütgendortmund) die Gebrauchtfahrzeuge vom Typ ET 422 zu kaufen. Die Züge werden von DB-Rot auf VRR-Grün umlackiert und erhalten auch in der Innengestaltung ein Retrofit. Auffallend sind dabei die bunten Sitze. An den Fahrzeug-Enden sorgt der Tausch von jeweils vier Klappsitzen gegen Haltestangen außerdem für noch mehr Platz zur Mitnahme von Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern. Im Rahmen des Redesigns werden die Fahrzeuge mit dynamischen Informationssystemen ausgestattet, die neben Anschluss- und Verspätungsprognosen in Echtzeit auch Infotainment-Inhalte darstellen können. Dazu werden die Einstiegsbereiche mit Monitoren versehen, ergänzend erfolgen die Detailinformationen zeitgleich via Sprachansagen, so eine gemeinsame Pressemitteilung von VRR, DB und KEOLIS vom 13. September 2017. Die Züge werden künftig von Keolis gefahren während die DB Regio NRW die Fahrzeuge im Auftrag des Eigentümers VRR bis mindestens 2034 instandhalten und die tägliche Verfügbarkeit garantieren wird.

Die Innenausstattung wird bunter (Bild: DB AG).

 

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Fahrgastverband PRO BAHN wünscht Locomore einen guten Start und erfolgreiche Fahrten

24.08.2017 | Preiswerterer Netzzugang gefordert

Der Fahrgastverband PRO BAHN wünscht Locomore in der neuen Konstellation mit Leo-Express und Flixbus einen erfolgreichen Start und stets eine gute Fahrt in ihren Zügen. Zusätzliche Angebote für die Kunden waren das Ziel der Bahnreform. Es gab in der Vergangenheit zwar einige Angebote wie den InterConnex oder den VogtlandExpress, diese sind aber inzwischen von den Schienen verschwunden und auch der Dritte im Bunde - der HKX - schwächelt stark.

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Bahnsperrung Wuppertal, ein Erfahrungsbericht

22.08.2017 | Verbesserungen im Ersatzverkehr in den Sommerferien

Liniengrafik SEV Wuppertal in den Sommerferien. Es fehlt der "S28-Express" !
Liniengrafik SEV Wuppertal in den Sommerferien. Es fehlt der "S28-Express" !

"S-Bahn-Strecke gesperrt, bitte benutzen Sie die U-Bahn".

Was in teilweise in Berlin mit diesem einzigen Satz erledigt wird, sorgt im ländlichen Raum und auch in mittleren Großstädten für einen enormen Planungs-, Koordinierungs- und Fahrtenaufwand, der aber gleichwohl bei den Fahrgästen nicht auf Begeisterung stößt. Deren Interessen stehen nämlöich bei der Planung keineswegs an erster Stelle.

 

Mit der ingesamt 8-wöchigen kompletten Streckensperrung und damit vollständiger Abbindung Wuppertals vom Schienenverkehr hat sich die DB in eine neue Dimension baubedingter Betriebseinschränkungen vorgewagt, welche zukünftig als "bewährtes Verfahren" auch an anderer Stelle zum Einsatz kommen wird.

Unsere Erfahrungen mit dem in Wuppertal erlebten SEV können hier vielleicht ein paar Anregungen geben, worauf bei der Erarbeitung eines Schienenersatzverkehrs in ähnlichen Fällen künftig zu achten wäre.

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Rettungspolitik der Bundesregierung bei Air Berlin wirft Fragen auf

19.08.2017 | Fahrgastverband PRO BAHN stellt Notfallkredit in Frage

Mitten im Hochsommer meldet die Fluggesellschaft Air Berlin Insolvenz an. Die Bundesregierung teilt noch am gleichen Tag ihre Unterstützung durch einen Notfallkredit von 150 Millionen Euro mit. Diese Reaktion ist für Reisende zunächst erfreulich, denn Flugbetrieb und Fahrgastrechte können so vorläufig gesichert werden. Die Rettungsaktion wirft jedoch grundsätzliche Fragen der Ordnungs- und Wettbewerbspolitik auf.

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