Pressemitteilung: Fahrgastverband fordert Entschädigung für betroffene Pendler

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95 Komplettausfälle, 33 Teilausfälle und 13547 Minuten Verspätung. Das sind die Werte, die die Mitglieder der Facebook-Gruppe „Eifelpendler“ zwischen dem 15. Dezember 2014 und dem 26. Januar 2015 allein auf der Eifel- und Voreifelbahn festgehalten haben. Mit dem Fahrplanwechsel und der Inbetriebnahme neuer Fahrzeuge vom Typ ALSTOM LINT durch die DB Regio im sogenannten Kölner Dieselnetz kommt es leider täglich zu großen Störungen. Zum Dieselnetz gehören die Eifel- und Voreifelbahn sowie die Ahrtalbahn und die Oberbergische Bahn. Hintergrund sind insbesondere technische Mängel an den Neufahrzeugen sowie Mängel an einem in Euskirchen in Betrieb genommenen, neuen elektronischen Stellwerk. Noch nie zuvor gab es für die Fahrgäste der Bahn im Rheinland solch erhebliche Beeinträchtigungen. Besonders die Berufspendler haben täglich darunter zu leiden.


Der zwischenzeitlich entstandene Schaden für die Betroffenen ist immens: Viele Stunden Zeitverlust, geplatzte Termine, volle Züge, in die niemand mehr hineinpasst und oft langes Warten an zugigen Bahnsteigen ohne die notwendigen Informationen. Viele Pendler benutzen zurzeit lieber ihre PKW, obwohl sie teure Job-Tickets oder Monats-Tickets im Abo besitzen. Der gemeinnützige Fahrgastverband PRO BAHN Rhein-Sieg fordert daher für betroffenen Fahrgäste von DB Regio eine Entschädigung in Form einer Treueprämie, die bei Abo-Kunden 100 Euro nicht unterschreiten sollte. Zudem muss die DB unverzüglich bis zu einer anderen Lösung ersatzweise Altfahrzeuge einsetzten.

Ansprechpartner

Hans-Werner Ignatowitz
Winkelpfad 113
53879 Euskirchen


Mobil +49 (0) 17662523351


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