Regionalverband Bergisches Land e.V.

Der Regionalverband Bergisches Land ist die Keimzelle von PRO BAHN. Der Fahrgastverband wurde 1981 in Köln gegründet, aufgrund des Wohnsitzes des Gründers und ersten Vorsitzenden Paul-Heinz Straka waren der Vereinssitz und die Bundesgeschäftsstelle in Wuppertal. Schnell gründete sich auch eine regionale Gruppe, drohten doch die Stilllegung der Wuppertaler Straßenbahn, die in mehreren Schritten bis 1987 erfolgte, sowie zweier Eisenbahnstrecken, des „Sambas“ (1988 erfolgt) und der Wuppertaler Nordbahn (1991 erfolgt).

Trotz dieser Rückschläge blieb PRO BAHN im Bergischen Land sehr aktiv und konnte in den folgenden Jahren mittelbar und unmittelbar bei zahlreichen Verbesserungen des ÖPNV in der heimischen Region mitwirken. Beispielhaft seien das neue Busliniennetz für Wuppertal und Umgebung, die komplette Erneuerung der Schwebebahn, der Erhalt und Ausbau des Solinger O-Bus-Netzes sowie die kommende Verlängerung der Regio-Bahn Kaarst – Mettmann über Mettmann hinaus nach Wuppertal zu nennen.   

Aktuelle (Dauer-) Themen sind die Sanierung der Müngstener Brücke, die Ampelbeeinflussung im Wuppertal Busnetz, die erfolgten und anstehenden Betreiberwechsel im SPNV und vor allem unser Zukunftsprojekt einer Seilbahn zwischen Wuppertal Hbf und der Universität und weiter zum Schulzentrum Süd. Die Aktiven des Regionalverbands Bergisches Land treffen sich derzeit im 2-Monats-Rhythmus, jeweils am ersten Mittwoch des ungeraden Monats um 19:30 Uhr im Bürgerbahnhof Vohwinkel. Neue Aktive sind herzlich willkommen!

Meldungen aus dem Bergisches Land

Bahnsperrung Wuppertal, ein Erfahrungsbericht

22.08.2017 | Verbesserungen im Ersatzverkehr in den Sommerferien

Liniengrafik SEV Wuppertal in den Sommerferien. Es fehlt der "S28-Express" !
Liniengrafik SEV Wuppertal in den Sommerferien. Es fehlt der "S28-Express" !

"S-Bahn-Strecke gesperrt, bitte benutzen Sie die U-Bahn".

Was in teilweise in Berlin mit diesem einzigen Satz erledigt wird, sorgt im ländlichen Raum und auch in mittleren Großstädten für einen enormen Planungs-, Koordinierungs- und Fahrtenaufwand, der aber gleichwohl bei den Fahrgästen nicht auf Begeisterung stößt. Deren Interessen stehen nämlöich bei der Planung keineswegs an erster Stelle.

 

Mit der ingesamt 8-wöchigen kompletten Streckensperrung und damit vollständiger Abbindung Wuppertals vom Schienenverkehr hat sich die DB in eine neue Dimension baubedingter Betriebseinschränkungen vorgewagt, welche zukünftig als "bewährtes Verfahren" auch an anderer Stelle zum Einsatz kommen wird.

Unsere Erfahrungen mit dem in Wuppertal erlebten SEV können hier vielleicht ein paar Anregungen geben, worauf bei der Erarbeitung eines Schienenersatzverkehrs in ähnlichen Fällen künftig zu achten wäre.

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Ein Elektrobus-Konzept für Wuppertal

08.06.2017 | Wie könnte ein Elektrobusnetz in Wuppertal aussehen

Anlässlich der aktuellen Diskussion um die Seilbahn in Wuppertal wird als Alternative immer wieder die Einführung eines E-Bus-Systems vorgeschlagen, wobei dieses von Seiten der Seilbahngegner immer als grundsätzlich günstiger beworben wird, ohne dass hierzu eine Systemauswahl getroffen, eine Einführungsstrategie beschrieben oder gar ein Zielnetz definiert wird.

Als uneingeschränkte Seilbahn-Befürworter und zugleich systemoffene Fahrgastvertreter sehen wir uns daher veranlasst, das Projekt Elektrobus etwas konkreter zu betrachten.

Natürlich stellt das in der Anlage vorgestellte Ergebnis nur eine Momentaufnahme zum gegenwärtigen Zeitpunkt dar, deren Ergebnis die sich durch weitere Fortschritte in der Batterietechnik und beim automatisierten Fahren künftig durchaus verschieben kann.

Für Hinweise und Anregungen sind wir dankbar.

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Die "BHC-Arena" Piepersberg

19.04.2016 | Konzept für eine hochwertige Bedienung im ÖPNV

Auch wenn der aktuelle Tabellenstand in der Handball-Bundesliga eher besorgniserregend ist, benötigt der BHC eine größere Halle mit etwa 6.000-7-000 Plätzen um auf Dauer überhaupt konkurrenzfähig zu sein.

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Der "Burgholzexpress"

19.04.2016 | Vorschlag für eine Busverbindung durch den Burgholztunnel

Seit Eröffnung des "Burgholz-Tunnels" im Jahr 2005 ist immer wieder der Wunsch geäußert worden, diese leistungsfähige Tangentialverbindung auch mit einer Buslinie zu bedienen. Das von uns erarbeitete Konzept befindet sich zur Zeit in der politischen Diskussion. Mit etwas "redaktionsbedingter" Verspätung nun auch auf der Homepage.

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